Wie Du das richtige Podcast-Equipment für Dich findest

Aktualisiert: Apr 11

Googelt man nach Podcast-Equipment, so erhält man eine Reihe an Seiten mit Podcast-Sets. Selbst auf Seiten wie Amazon oder eBay gibt es mittlerweile unzählige Podcaster-Starter-Pakete mit technischen Equipments, mit denen man vorher nie in Berührung gekommen ist und so gar nicht weißt, wie diese richtig eingesetzt werden können.

Es bedarf also an viel Einarbeitung in mehreren Anleitungen und Youtube-Tutorials, bis Du mit Deiner ersten Podcast-Aufnahme starten kannst. Da vergeht natürlich viel Zeit. 



Und weißt Du was das schlimmste daran ist? 


Das am Ende trotz der tollsten und teuersten Equipments der aufgenommene Podcast qualitätstechnisch sehr schlecht geworden ist. Du hörst ein Rauschen im Hintergrund, der Ton ist zu laut, das gesprochene „P“ - „S“ - „T“ hört sich zu aggressiv an und und und...

Unser erster Tipp ist: Fang klein an und verbessere Dich immer mit der Zeit.

Als Newcomer ist es sehr wichtig authentisch rüber zu kommen und nicht viel Geld in Dein Podcast-Equipment zu investieren, das ist nämlich erstmal zweitrangig.


Die erste Strategie, die wir also empfehlen würden ist: Suche und greife nach Freemium Produkten. Im weiteren Verlauf wirst Du einige dieser Tools und Favoriten kennenlernen.

Moment, bevor wir mit den Equipments starten. Wir empfehlen dringend, Deinen Podcast auf einer eigenen Website oder Microsite zu hosten. Welche Du dazu nutzen kannst, findest Du in unserem Artikel "Der richtige Webhost für Deinen Podcast".


Noch ein Tipp: Wenn Du bereits einen Blog hast, kannst Du Deinen Podcast dort einbetten. Absolut cool! Aber wenn Du gerade angefangen hast, ist eine eigene Website der richtige Weg.


Welches Equipment benötige ich, um zu Hause einen Podcast aufnehmen zu können?


Ein Mikrofon ist das wichtigste Equipment für Podcasts. Sollte man meinen. Aber wie das Leben so ist, es gibt für alles auch andere Wege. Als Anfänger hatten wir kein Mikrofon. Wir waren so voller Freude und Leidenschaft, dass wir einfach so schnell wie möglich loslegen wollten. Also suchten wir nach Audioaufnahme-Tools mit einer guten Tonqualität. Nach dem wir einige für uns ausgetestet und für uns das richtige Tool entdeckt hatten, legten wir los. Und das ganze KOSTENLOS.


Bereits nach unseren ersten Episoden erhielten wir von unseren Zuhörern/Bekannten Kommentare wie: „Wow die Tonqualität ist echt gut, obwohl ihr das zum ersten Mal macht!“. Und das haben wir trotz unserer Entfernung zwischen Köln und München hinbekommen. Unglaublich oder?



Nun über welches Aufnahmetool sprechen wir? 

ZOOM

Wir haben mit Zencastr angefangen, welche die Aufzeichnung in Studioqualität ermöglicht – und das ganze Remote! Sind jetzt aber doch zu Zoom gewechselt. Das Problem bei Zencastr ist, dass - angenommen es sprechen zwei Personen gleichzeitig - man gar nicht richtig versteht, was gesagt wurde, weil es in dem Audio File einfach untergeht. 

Deswegen haben wir uns jetzt für Zoom entschieden. Im Grunde genommen meldest Du Dich auf der Seite an und kannst sofort loslegen. Wenn Du weitere Leute einladen möchtest, kannst Du einen personalisierten Link speziell für die aktuelle Folge generieren und diesen dann an Deine Gäste per Mail schicken. Bei Zoom gibt es wirklich sehr viele Features, die Du wunderbar für Dich nutzen kannst. Wir sind sehr glücklich und zufrieden mit dieser neuen Lösung.


Beachte: Sobald Du mehr als drei Personen in einem virtuellen Meeting-Room haben möchtest und das am besten länger als 45 Minuten, kostet die Nutzung von Zoom 13,99 EUR pro Monat. Das zahlen wir für die hohe Qualität und die unglaublich vielen Features sehr gerne.



Aufnahmetool für unterwegs

Anchor

Nun kann es auch mal vorkommen, dass Du unterwegs bist und Du eine Blitzidee für eine neue Folge hast und diese dann sofort aufnehmen möchtest. Für unterwegs nutzen wir sehr gerne Anchor, welches wir Dir schon in unserem Podcast-Host Vergleich vorgestellt haben. Du kannst Dir die Applikation auf Deinem Handy herunterladen und sofort mit der Aufnahme starten. Das Tolle ist, Du kannst es direkt im Anschluss schneiden und bearbeiten. Und wenn Du Anchor sowieso als Podcast-Host verwendest, kannst Du Deine Episode auch direkt veröffentlichen. Praktisch oder? 



Eine Audio-Software zum Editieren

Audacity

Als Audioschnitt Programm kannst Du für den Anfang auf kostenlose Tools wie Audacity zugreifen. Wir nutzen heute noch Adobe Audition, weil wir unheimliche Fans sind. Dennoch kannst Du auch durch Audacity viel an der Tonqualität herumexperimentieren. Dazu findest Du zahlreiche Tutorials in YouTube, die Du nutzen kannst.



Kopfhörer oder Monitor-Lautsprecher

Keep it simple: Kopfhörer

Wie bereits erwähnt haben wir damals mit normalen Kopfhörern angefangen – das ist auch vollkommen ausreichend für den Start. Denn vergiss nicht: Wichtig ist, dass Du sofort loslegst und ganz nach dem Prinzip - Keep it simple – gehst.


Nun mit der Zeit wird nicht nur Deine Zuhöreranzahl steigen, sondern auch Dein Ehrgeiz Deinen Podcast immer mehr zu optimieren. Du kannst natürlich ein professionelles Set separat einkaufen. Unsere Empfehlung ist es, auf die Komplett-Sets zurückzugreifen. Du sparst dir viel Zeit, alle darin enthaltenen Produkte sind aufeinander abgestimmt und Du wirst später beim Anschließen der Produkte keine Probleme haben. Ein herkömmliches Paket kann ein Mikrofon, Stativ, Popfilter, Aufladekabel und Mikrofon-Cover enthalten. 

Tipp: Greife lieber auf ein USB Mikrofon zu, welches Interface und Mikrofon vereinigt.

Preislich beginnen solche Sets ab 100 EUR. Selbstverständlich haben wir auch hierfür eine Empfehlung für Deinen Start. Wir haben unsere Mikrofone bei AUNA gekauft: https://www.auna.de/Mikrofone


Freu Dich auch hier auf weitere Insights, wenn es mal wieder für uns Zeit wird eine Stufe höher zu gehen, um noch professionellere Aufnahmen anbieten zu können. Stay tuned!

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